Dr. Zirbes verstärkt unser Team seit dem 01.07.2005 als Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie. Neben der kardiologischen Grundversorung gilt sein besonderes Interesse der interventionellen Kardiologie (Herzkatheter), den Herzrhythmusstörungen und der Therapie der Herzschwäche. Wichtige Stationen seiner Ausbildung waren das Studium in Erlangen-Nürnberg, Bonn, Chicago (USA), Madison/Wisconsin (USA), die klinische Ausbildung an der Universität Bonn und seine Tätigkeit als leitender Oberarzt am Zentrum für Kardiologie des Gemeinschaftskrankenhauses Bonn vom 01.01.2000 bis zum Eintritt in unsere Praxis.
1. Leben im Rheinland?
Da ich in der Eifel geboren bin fiel mir das Einleben in Bonn nicht schwer. Durch Integrationshilfe meiner Kinder habe ich es sogar bis zur aktiven Teilnahme am Endenicher Karnevalszug geschafft.
2. Wie viel Sport treiben sie?
Ich habe das Glück täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren zu können. Das sind dann immer schon 30 Minuten Fahrrad fahren. Sonntags morgens gehe ich mit meinen Männerfreunden ca. 45 Minuten laufen und manchmal schaffe ich dazwischen unter der Woche noch einmal 1000 Meter im Sportpark Nord zu schwimmen.
3. Was tun Sie nach getaner Arbeit am liebsten?
Da bleibt nicht mehr so viel Zeit. Am liebst und am meisten Zeit verbringe ich mit meiner Frau und meinen 4 Töchtern.
4. Warum ambulante Herzkatheterbehandlung?
Der große Vorteil besteht darin, das der Patient den behandelnden Arzt und die betreuenden Schwestern bereits aus der Praxis kennt. Durch die Kooperation mit dem Gemeinschaftskrankenhaus Bonn bedeutet ambulant in unserem Fall ja, dass der Patient frei entscheiden kann ob er nach der Untersuchung lieber doch eine Nacht im Krankenhaus bleiben möchte. Er ist also nicht gezwungen auf jeden Fall ambulant zu bleiben.
Die Fortschritte der Technik der Herzkatheteruntersuchungen machen es heutzutage möglich diese Untersuchung sicher ambulant durchzuführen. Da ich den größten Teil der Untersuchungen über die Arterie am rechten oder linken Handgelenk durchführe, fällt auch das Liegen im Druckverband für unsere Patienten weg.
5. Aktuelle Trends in der Behandlung von Herzkrankheiten?
Gott sei Dank geht das Augenmerk wieder mehr in Richtung Vermeidung des Auftretens von Herz-Kreislauferkrankung anstelle des reinen Reparierens. Natürlich ist die Arbeit im Herzkatheterlabor und die Nachbetreuung von operierten Patienten mit sehr viel Befriedigung verbunden. Besser für die Patienten ist es aber allemal, das Sie erst gar nicht an Herz-Kreislauferkrankungen erkranken.
6. Wichtigste Empfehlung an Ihre Patienten?
Die meisten der Herz-Kreislauferkrankungen sind chronische Erkrankung mit denen man auch in Zukunft ein erfülltes Leben führen kann. Viele Patienten ändern ihr Leben positiv nach der akuten Erkrankung und leben bewußter. Ich begleite Sie gerne dabei.
7. Welche Persönlichkeit hat sie im Rahmen Ihrer Tätigkeit am meisten beeindruckt?
Eine Vielzahl von Kollegen die trotz schlechter Arbeitsbedingungen im Krankenhaus sich für ihre Patienten eingesetzt haben und weiter einsetzen und Spaß an ihrem Beruf haben.
8. Was ist die beste Vorbeugung?
Alles in Maßen genießen. Regelmäßige Bewegung. Viel lachen.
9. Beurteilung der politischen Entwicklung im Gesundheitssystem
Qualität wird sich auch in Zukunft durchsetzen. Wir müssen allerdings weg von der Vollkaskomentalität hin zum mündigen Patienten.
Facharzt für Innere Medizin 1999
Facharzt für Kardiologie 2002
Hypertensiologe-DHL® 2008
Aufgenommen in die European Association of Percutaneous Cardiovascular Interventions (2009)